Hier sind die vergangenen Projekte der Berliner Ortsgruppe zu bestaunen.

Am 04.09.2009 setzt ab 18 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz ein breites Bündnis aus Parteien und Organisationen ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus im Bezirk – und nicht nur hier. Die Veranstaltung will für Toleranz und ein friedliches Miteinander werben und des 70. Jahrestags des Überfalls der faschistischen Wehrmacht auf Polen gedenken. Eröffnet wird die Veranstaltung von der Bezirksbürgermeisterin Frau Dagmar Pohle.
Auf einer Großbildleinwand werden Spots und Kurzfilme zum Thema gezeigt. Die Filme steuern unter anderem die kommunale JFE „Die Nische“, die „Alice Salomon Hochschule“ und die Filmhochschule „Konrad Wolf“ bei. Zahlreiche Initiativen und Organisationen stellen an Ständen sich, ihre Arbeit und ihr vielfältiges Angebot vor. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgt die Bakshish-Brass-Band.
Dem Veranstalterbündnis gehören der Jugendverein „Roter Baum“ e.V., die Stiftung SPI, das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, die Volkssolidarität sowie die Parteien SPD, Die Linke und Bündnis 90 / Die Grünen an. Die Veranstaltung wird von vielen Persönlichkeiten des gesellschaftlichen und politischen Lebens des Bezirks unterstützt. Moderiert wird sie von Ricardo Taschke von „polis“, der bezirklichen Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und demokratiegefährdende Phänomene.
* ABER: Wer Rechtsextreme wählt, ist kein Protestwähler, sondern unterstützt Demokratiefeinde und Rassisten.
Vom 11.9. - 13.9. starten wir gemeinsam mit polis (bezirkliche Koordinierunsstelle gegen demokratiegefährdende Phänomene undRechtsextremismus Marzahn-Hellersdorf) eine Aktion bei der Flyer mit dem oben genannten Titel an Schüler ab 16 Jahre verteilt werden. Jeden Tag werden 9 Schulen besucht. An jeder werden die Flyer verteilt und Buttons angeboten. Mit ihnen kann jeder zeigen, was er von der braunen Suppe hält.
Eine Woche später, am 9.9. findet das Stadtteilfest Hellersdorf Nord in der Kastanienallee vor dem Jugendhilfezentrum statt. Klar das wir bei einem Fest vor unserer Haustür dabei sind.

Zum diesjährigen Stadteilfest am Cecilienplatz wurde auch der Rote Baum eingeladen, sich mit einem Stand für die Kinder zu beteiligen.
Der Einladung folgend beteiligten wir uns mit verschiedenen kleinen Ständen, an denen die Kleinen die Möglichkeit hatten ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Man sollte sich also nicht wundern, wenn einem ein mit Buttons besticktes Kind entgegen gerannt kommt. Egal, ob schon vorgegebene Motive oder eigens kreierte Bilder, an einem unserer Stände wurde alles zu den runden Ansteckern verarbeitet, was nicht niet- und nagelfest war.
Des weiteren konnten die Kleinen ihre Geschicklichkeit bei unseren beiden selbstgebauten Käsewänden unter Beweis stellen, an denen sie einen Tischtennisball mit Hilfe von zwei Schnüren an den großen Käselöchern vorbeilotsen mussten. War die Mission erfolgreich, so durften sie in unsere Überraschungskiste greifen und sich einen Preis aussuchen.
Zum Schluss waren wir auch noch mit zwei roten Spielkisten vertreten, die bis zum Rand mit Spielzeug gefüllt waren, welches kostenfrei zum Verleih stand.
So nutzten unter anderem die Eltern eines kleinen Mädchens die Gelegenheit mit ihrer Tochter eine Partie Federball zu spielen, oder man wurde Zeuge einer heißen Bowlingpartie zwischen Vater und Sohn. Die zukünftigen Rennfahrer rasten mit unserem Roller über den Platz und im Hullahupp fand sich auch schon nach kurzer Zeit eine neue Weltmeisterin.
Alles in Allem war dies ein schöner Tag und wir als Jugendverein haben uns gefreut, den Kindern mit unserem Stand ein wenig Freude bereitet und ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert zu haben.
Ort: Eastend
Datum: 29.5.06, 11 - 15 Uhr
gut gestalteter Flyer
Ausgangslage:
Unter Jugendlichen unseres Bezirkes sind Künstler und Produkte des Labels „Aggro Berlin“ immer beliebter. Veröffentlichungen des Labels sind teilweise rassistisch. Andere sind sexistisch oder nationalistisch. In Summe bedient das Label damit rechten Lifestyle. Damit soll nicht automatisch unterstellt sein, dass die Künstler rechtsextrem sind.
Fler, Bushido und Co, provozieren gern. (Häufig verwenden sie dabei aber „Zweitkünstlernamen“). Ein unreflektierter Konsum der zur Schau gestellten Werte, führt zur schrittweisen Übernahme.
Das Verbot der Musik hilft hier jedoch wenig. Doch zu warten dass es sich „auswächst“ wenn die Jugendlichen älter werden, kann ins Chaos führen.
Inhalt:
Wie kann man sich offensiv mit der Musik auseinander setzen, was ist überhaupt Inhalt der Musik? Welche Werte und Vorstellungen vermittelt sie? Wie kann man einen reflektierten Umgang mit der Musik fördern? Das kann und soll in der Veranstaltung Inhalt sein. Uns ist bewusst, dass in so kurzer Zeit keine Geheimrezepte ausgetauscht werden können. Eine Grundsensibilisierung aber kann erfolgen und ist dringend notwendig.
Veranstalter sind das BA Marzahn-Hellersdorf (JFE „Eastend“), „Polis*“ und Jugendverein „Roter Baum“. Die Veranstaltung wird finanziert vom BA Marzahn-Hellersdorf.
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