15. & 16.6.2012
Pancevo
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Unabhängig davon, ob der Karneval stattfindet oder nicht, geht die Berlin.Stage in die dritte Runde. So ist es mit unseren Partnern vor Ort verabredet. Unsere Partner sind die Stadtverwaltung Pancevo, das Gymnasium Uros Predic, das Nacionalni Projektni Tim, und PULS.
Los gehts in Berlin am 11.6. für 6Kornbrot, Elias and the animals orchestra, die Telekollegen. Nachdem Gepäck, Bühne, Instrumente, Licht und Ton verstaut sind, starten wir. Nach einigen Interviews und und Konzerten in Novi Sad und Belgrad wirds am Wochenende ernst. Am 15. und 16.6.11 wirds dann in Pancevo laut: vier Bands und 6 DJs aus Deutschland, treffen auf 2 Bands aus Serbien.

Die Leitidee der Telekollegen beschränkt sich nicht auf nur eine Richtung der elektronischen Musikkultur. Vielmehr sind neue Einflüsse, Experimente und verschiedenste Erfahrung aus einem großen Kreativpool von Künstlern und anderen visionären Kollegen gefragt. Dabei versuchen wir nicht krampfhaft etwas neu zu erfinden, jedoch sind die Dinge, die wir sehen und zusammenfließen lassen, nicht selten ungewöhnlich. Unser Team besteht aus Musikern oder solchen, die sich mit Musik, im Speziellen elektronischer & alternativer Tanzmusik identifizieren können. Unser musikalisches Vorzeigeprojekt ist der Telekollegen Liveact bestehend aus zwei Telekollegen, mit instrumentaler Unterstützung durch Klimpereien, Getrommel und Gebläse.
Unsere innovativen Licht- & Dekorationskonzepte sowie Visualisierungen zeigen, dass wir es bunt und dezent mögen, leidenschaftlich mit Licht spielen und uns auch in Schatten verlieben. Dinge die schwer vereinbar erscheinen, umso größer ist unsere Freude diese Grenzen zu verschieben.
Wir wachsen an und mit unseren Projekten, werden immer bunter, wie unsere Stadt, unsere pulsierende Kultur und die Menschen die sich darin bewegen!
Der Liveact aus der Telekollegen-Kreativfabrik besteht aus den Künstlern Toni Haupt und Daniel Archut, welche eine wichtige Säule der Telekollegen bilden. Sie vereinen die analoge, elektronische Musikkultur mit alternativen und experimentellen Einflüssen aus instrumenteller Livemusik. Das sich intensiv steigernde Set der Beiden erzählt durch Facettenreichtum und seine Detailverspieltheit eine Geschichte, die alle Anwesenden fesselt und gefühlvoll mit einbezieht.
Eines Abends, als sich einige der Telekollegen zum Visionenaustausch trafen, betrachteten sie einen Sonnenuntergang. Als sie sahen, wie die Farben des Spektrums ineinander flossen und sich auf die gigantische Projektionsfläche der Berliner Skyline übertrugen, wurden aus einer neuen Inspiration, vielen Ideen und tatkräftiger Umsetzungen später ein neuer visionärer Zweig ins Leben gerufen: Die Teelichter. Heute sind die Teelichter so begehrt wie unikat. Mit Ihren Licht- und Gestaltungskonzepten überzeugen sie nicht nur national weit zahlreiche Veranstalter. Ihnen gelingt es auch immer wieder das Publikum auf’s Neue zu überraschen und sie in eine vollkommen verzauberte Welt aus Licht, Schatten und Ideenreichtum zu begleiten.
Der 1988 in Berlin geborene Toni Haupt ist in erster Linie DJ, Produzent und Musiker. In seinen Sets sowie Produktionen versucht er immer mit neuen akustischen Elementen zu spielen, wobei er gerne auf die Künstler seines Liveband Projekts „Toni Haupt and Band“ zurückgreift. Sein Ziel ist es, das Bestmöglichste an Klangspektren aus seinen Controllern zu holen sowie eine bestimmende Stimmung und Atmosphäre im Club zu erzeugen.
Seine schon früh ausgebildete Sympathie für den typischen, auf Loop-basierenden Berliner Technosound verhalf ihm im Laufe der Zeit; Ideen, Visionen und Eindrücke wirkungsvoll in seine Produktionen einfließen zu lassen. Von nun an lässt er keine Gelegenheit mehr aus, seine elektronisch ausgearbeiteten Musiksets und selbst produzierten Tracks mit großem Anklang in der Berliner Musikszene darzubieten und zu verbreiten. Seine knapp einjährige Asien & Australienreise verhalf ihm schon sehr früh, seinen Erfahrungs- und Ideenschatz im musikalischen Bereich deutlich zu bereichern. Nachdem Daniel Archut international Cluberfahrungen vorweisen kann, steht dem jungen Talent nichts mehr im Wege.
Der in Berlin geboren und aufgewachsene DJ mit tschechischen Wurzeln lässt sich von vielen Musikrichtungen inspirieren: von Deep bis High über Minimal und Techhouse - für ihn muss es in erster Linie grooven. Der verspielte Umgang und das intensive Arbeiten mit seiner Musik verhilft ihm bis ins Innere der Menschen vorzudringen was ihm regelmäßig euphorische Resonanz verspricht. Durch seine Experimentierfreudigkeit und Zusammenarbeit mit verschiedensten Künstlern wird er auch in Zukunft für viel Abwechslung und Überraschungen sorgen.

Mitte 2009 suchte sich der Frontmann und Sänger Elias Hadjeus im zarten Alter von 17 Jahren Musiker zusammen, die aus allen musikalischen Richtungen kommen: Ein Schlagzeuger aus einer Punkband, einen Bassisten aus dem Metallbereich, eine klassische Backgroundsängerin, einen Jazzpianisten, einen Gitarristen und – mal was anderes – einen Didgeridoo-Spieler. Die ersten Monate tingelte die Band durch diverse Berliner Clubs, schlossen die Tür des Proberaums von innen ab und brachten im Juli 2010 ihre Debut-EP „Like a Jetplane“ heraus. Damals noch englischsprachig, machte sich das Animals Orchestra mit seiner Musik schnell Freunde in und um Berlin. „Indie-Pop“ war das Zauberwort - Texte, die von der Jungend für die Jugend geschrieben wurden, keine großen intellektuellen Sprünge, Hauptsache tanzbar und zum Mitsingen.
Seitdem ist viel passiert. In der Berliner Szene machten sich „Elias And The Animals Orchestra“ nachhaltig einen Namen und spielten unter anderem den BangBang-Club (später auch das Levee), bekamen Airplay im Radio, gaben Interviews auf Fritz und machten auch in ihrer Musik eine Wandlung durch: Elias entdeckte die Schönheit der Muttersprache für die Aussagekraft seiner Songs und fasste den Entschluss, deutsche Texte zu schreiben. Die neuen Songs sprechen dem Sänger direkt aus dem Herzen und behandeln Themen, in denen sich das Publikum wiederfinden kann. Es geht ums Erwachsenwerden, um fehlende Jugendrevolten und um Lebensziele - das kommt an.
Den Höhepunkt ihres musikalischen Jahres 2010 erreichte das Animals Orchestra bei der „10. FritzNacht der Talente“, einem bundesweiten Nachwuchswettbewerb, ausgetragen vom Jugendradiosender des Rundfunks Berlin Brandenburg, bei dem sie als Sieger hervorgingen.
Bekannt ist das Animals Orchestra nicht zuletzt auch durch ihre akustischen Bar-Sessions im Friedrichshain. Regelmäßig ist die Band unterwegs und bespielt die Bars und Kneipen im Kiez auf Vagabundenart.
Anfang 2011 zogen sich „Elias and the Animals Orchestra“ ins Studio im alten Funkwerk Köpenick zurück, und präsentierten ihre neue EP MODELLWELT im Mai 2011 bei einer fulminanten Record-Release-Party im Admiralspalast. Im Juni packte Elias sein Animals Orchestra ein und fuhr nach Serbien, wo die Band in Kooperation mit dem „Roten Baum“ in Belgrad und in Pancevo auf dem Karneval einige Konzerte gaben.
Kürzlich haben Elias und seine Band den Radio1-Nachwuchscontest „Musik für die Seele“ gewonnen und arbeiten aktuell an neuen Songs für das Debut-Album. Man darf gespannt sein.

6Kornbrot gründete sich im Sommer 2005 als Schülerband am grünen Ostrand Berlins. Nun hat der Großteil der Mitglieder bereits sein Abitur… Musikalisch ist 6Kornbrot hauptsächlich eine Reggae-Band, lässt sich allerdings viel von anderen Musikrichtungen inspirieren. So finden sich in ihren Liedern viele Anklänge des Dancehalls, des Raps, des Pops, sowie auch der elektronischen Musik. Gitarre, Keyboard, Bass, Schlagzeug, Saxofon und Trompete unterlegen deutschen Gesang, der auf geschickte Weise von Gesellschaftskritik bis zu Partygeschichten alles erzählt. Es ergibt sich eine Musikmischung zum Nachdenken und vor allem zum Tanzen. 6Kornbrot spielte in ihrer 5jährigen Bandgeschichte bereits viele Konzerte in und um Berlin in größeren und kleineren Clubs, sowie auch in anderen Locations der Republik. Im Herbst 2009 präsentierten sie ihr Debut-Album „warum warten“. Ein wenig mehr als ein Jahr später kam eine zweite kleine EP-Scheibe mit dem Titel „Reizüberflut“ heraus, welche im Januar 2011 mit einer großartigen Record Release Party im Festsaal Kreuzberg gebührend gefeiert wurde.