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Ausblick in die Zukunft


Wir protestieren!

Wir protestieren!

(Hier gibt’s die Resulotion der
deutschen Landesjugendringe)

…gegen die 30%igen Kürzungen im Bereich der verbandlichen, offenen und mobilen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Freistaat Sachsen.

4,7 Mio Jugendpauschale und 1,3 Mio im überörtlichen Bereich sind nicht hinnehmbar.

Sie gefährden die Arbeit tausender ehrenamtlich Engagierter und hunderter Angestellter, aber vor allem bedrohen sie die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Es ist der heranwachsenden Generation nicht zu vermitteln, dass ausgerechnet bei Kindern und Jugendlichen der „Rotstift“ derart unverhältnismäßig angesetzt wird. Scheinbar ohne Blick auf die Auswirkungen wird pauschal gekürzt und zwar dort, wo es gerade geht. Der relativ bescheidene Einsparbetrag, welchen die Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit bringen, steht in keinem Verhältnis zu den absehbaren Folgen

Wir fordern die Staatsregierung auf, die geplanten Kürzungen auf den Prüfstand zu stellen, sie auf ein für den Bestand der Jugendhilfelandschaft verantwortbares Maß zu reduzieren und damit den Intentionen ihres eigenen Koalitionsvertrags zu entsprechen!

Jugendverein Roter Baum e.V.

1993 - 2010 - Eine Inventarisierung

17 Jahre gibt es den Roten Baum nun schon und die stehen unserer Meinung nach nicht nur für viele Jahre des aktiven Engagements in der Sächsischen und insbesondere in der Dresdner Kinder- und Jugendarbeit, sondern auch für Jahre der sozialen Heimat junger Menschen. Und so wie die Wurzeln des Roten Baumes mit jedem Jahr weiter in hiesige und dortige Jugendhilfe- und Kulturlandschaften wuchsen, stieg nicht nur die Zahl der jungen Menschen, die wir mit unserer wertevermittelnden Jugendarbeit erreichten, sondern auch die unserer engagierten MitstreiterInnen. Von diesen vielen mitgestaltenden Köpfen und Händen lebte und lebt das Phänomen Roter Baum und seine Projektvielfalt:

Ferienlager, Jugendweihen, Jugendhäuser, Beteiligungs-, Bildungs- und Schulprojekte , Vereins- und Verbandskultur, stadtteilbezogene, wie auch internationale Arbeit und die in den letzten Jahren entstandene Streetwork – die Liste unserer heutigen Betätigungsfelder ist lang.

Und wenn wir es jemandem zu verdanken haben, zu einer festen Größe der regionalen und überregionalen Jugendarbeit und Vereinslandschaft gewachsen zu sein, dann vor alledem den Menschen, die sich zum größten Teil ehrenamtlich und wenn hauptamtlich, dann stets über eine etwaige „Pflicht“ hinaus, liebevoll für diesen Verein engagieren. Dass der Roten Baum daneben mittlerweile in den Köpfen und Kulturvorstellungen der Menschen verankert ist, verdanken wir nicht nur dem Engagement und unserem umfassenden Bildungsanspruch, sondern wohl auch unseren gemeinsamen Werten und Vorstellungen, die uns zwar (wie manche Konservative sagen) etwas unkonventionell machen, aber in der Begegnung mit jungen Menschen eben jene gesellschaftskritischen Fragen aufwerfen, deren Diskussion wichtig ist, wenn man sich als Heranwachsender ein Bild von der Welt verschaffen will. Und ja, wir nehmen uns das Recht heraus, vor sozialen, ökologischen, kulturellen und politischen Fragen und Entwicklungen, sowie vor Fragen zu Erziehung, Bildung, Demokratie und Toleranz nicht die Augen und Münder zu verschließen.

Dieses kritische Hinterfragen versuchen wir in unserer Arbeit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen näher zu bringen und wie es scheint, ist das Tun unserer vielen MitmacherInnen und Freunde wichtiger Bestandteil einer facettenreichen und demokratischen Jugendhilfelandschaft.

Grund genug, den Stützpfeilern des Roten Baums, diesen jungen Menschen und gleichsam gestaltenden BürgerInnen von Dresden und auch Leipzig, Zwickau und Berlin einen als gemeinnütziger Verein vielmehr symbolischen, aber dafür umso liebevolleren Dank auszusprechen und unseren gesamten Jugendverband einer Inventarisierung zu unterziehen. Denn was sollte ein Jugendverband inventarisieren, wenn nicht jene engagierten MitmacherInnen?


13.11.09: Inventarisierung I

Nein, wenn wir an sie denken, denken wir nicht nur an den Ordner ganz hinten im Büro, der doch noch alles erklären kann und auch nicht nur an die Keksdose, die uns nach 5 Tagen Ferienlagerregenwetter ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Jene junge Frau, die sich seit vielen Jahren für den Roten Baum engagiert, verlieh dem Jugendverein auch sechs Jahre lang als Leiterin unserer Geschäftsstelle, Projektleiterin Ferienfreizeiten und als Geschäftsführerin ihr Gesicht und Profil. Und wer genau hinsah, konnte es in der Ferienlagerzeit des Nachtens auch manchmal auf dem kleinen Sofa in unserer Geschäftsstelle entdecken…

Ihr feiner politischer und sozialer Geist, ihr überzeugtes Engagement in der Kinder- und Jugendhilfe, ihr gesellschaftlicher Gestaltungswille und auch der in unserem Verein, sowie ihre liebevolle Pflege aller unserer MitmacherInnen und Baumkinder gaben dem Roten Baum das sichere Gefühl, ein gegenseitiges zu Hause gefunden zu haben.

Am 13.11.09 inventarisierten wir sie also feierlich mit vielen MitmacherInnen vor, in und auf unserem Jugendhaus in Pieschen. Unter falschem Vorwand dort hin gelockt, musste sie dann – ganz ihrer neuen Arbeit gemäß – vom Balkon zum Volk reden und wurde natürlich zu recht bejubelt. Und während wir später mit ihr tranken, aßen und schwatzten wurde uns eines wieder klar: Sie ist eine von uns, sie ist inventarisiert.

Ein Dankeschön an Anne Klepsch.


Vorstellung unserer neuen Geschäftsstellenleiterin

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich bei Ihnen als neue Geschäftsstellenleiterin des Jugendvereins „Roter Baum“ e.V. vorstellen. Seit dem 15. September habe ich dieses Amt von Annekatrin Klepsch übernommen und freue mich, Sie im Rahmen meiner neuen Tätigkeit als Geschäftstellenleiterin kennen zu lernen.

Als diplomierte Soziologin gilt mein Interesse im besonderen Maße gesellschaftspolitischen Themen insbesondere der Jugendarbeit. Seit 2004 war ich als Mediaberaterin für die Jugendzeitschrift SPIESSER sowie den Jugendbildungsverein Sachsen e.V. tätig und konnte dort umfangreiche Erfahrungen in der Umsetzung von jugendrelevanten Themen sowie der Zusam-menarbeit mit sozialen Einrichtungen und gesellschaftspolitischen Institutionen gewinnen.

Nach meiner langjährigen Tätigkeit im Bereich Jugendmedien, möchte ich jetzt meine Erfahrungen in die projektbezogene Jugendarbeit einbringen und die Herausforderung als Geschäftsstellenleiterin annehmen.

Ich freue mich auf eine vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit und hoffe mit meinen langjährigen Erfahrungen und Fähigkeiten den Roten Baum e.V. fachlich kompetent zu unterstützen und neue kreative Impulse geben zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Peggy Turek
Geschäftsstellenleitung


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