Sosnová bei Česká Lípa

Sosnová bei Česká Lípa

Sosnová liegt etwa drei Kilometer südlich von Česká Lípa an der Straße Richtung Mělník.
Bei einigen ist der Ort eventuell durch die Motorsport-Rennstrecke „Autodrom Česká Lípa“ bekannt, auf der seit Jahren internationale Meisterschaften ausgefahren werden.
In der Hauptsache handelt es sich beim Sosnováer Boukldergebiet um ehemalige Sandsteinbrüche mit überwiegend senkrechten Felsstrukturen, Kanten und einigen Rissen.

Česká Lípa erreicht man mit dem Zug in reichlich zwei Stunden und einmaligem Umsteigen in Děčín.

Ein komplettes PDF-Topo gibt es hier.

Tisá Modřín

Tisá Modřín

Das Bouldergebiet Modřín liegt in dem weitläufigen Waldgebiet zwischen den Dörfern Tisá und Sněžník in der Nähe des Klettergebietes Englischer Garten sowie des Gipfels Paradiesturm.
Es ist am Besten von der Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften zu erreichen, oder auch durch einen längeren Fußmarsch von der Touristenbaude in Tisá vorbei am Großvaterstuhl und am Doggenturm.
Ein komplettes PDF-Topo gibt es hier.

Děčínsky Sněžník

Der Sněžník ist mit 726 m der höchste Berg des Elbsandsteingebirges. Er liegt südlich des Bielatals und ist von dort (Bushaltestelle Wanderweg zum Schneeberg) sehr gut zu Fuß zu erreichen. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich ein Aussichtsturm, der im Erdgeschoß auch eine urige Kneipe beherbergt.
An den seitlichen Abhängen des Schneebergs sind seit einigen Jahren Massivklettertouren eingerichtet. Infos dazu gibt es im aktuellen Kletetrführer von Albrecht Kittler (Böhmische Schweiz mit den Gebiete An der Wand, Ostrov, Sneznik, Bela von 2008).
Die Boulderblöcke liegen sowohl auf dem Gipfel des Berges als auch an den seitlichen Abhängen weiträumig verstreut in der Gegend. Ein komplettes PDF zu allen bis 2008 erschlossenen Bouldern gibt es hier. Die Karten im Topo sind mitunter etwas gewöhnungsbedürftig…
Das Gebiet ist, besonders in den gipfelnahen Teilen, sehr schön. Wiesen und lichter Birkenwald dominieren das Bild. Das Absprunggelände unter den meisten Blöcken ist gut, eine Bouldermatte empfiehlt sich aber trotzdem.
Besonders zu empfehlen sind die Sektoren direkt am Aussichtsturm (hier könnte es bosonders an Wochenenden aber etwas voll von Wanderern sein) sowie „The best of direct“ und „Dvojcata“.

Petrohrad

Petrohrad

Das Bouldergebiet von Petrohrad liegt im Westen Tschechiens, ungefähr in der Mitte zwischen Prag, Karlovy Vary und Plzen. Mit im Moment ca. 2000 Boulderproblemen in allen Schwierigkeitsgraden ist wirklich für alle etwas dabei und man kann sich ohne Probleme für viele Tage in den weitläufigen Wäldern betun.
Das Gestein ist alles andere als hautfreundlich - es besteht aus recht scharfem und grobkörnigem Granit. Auch die Landeflächen unter den Blöcken sind mitunter etwas gewöhnungsbedürftig.
Alljährlich im Frühjahr findet mit dem Patrohradske Padany ein großer offener Outdoor-Boulder-Wettkampf, zu dem im Vorfeld neue Sektoren und Blöcke geputzt und freigegeben werden.
Es lohnt sich übrigens auch, normales Kletterzeug mitzunehmen (wenn man schon mal da ist), da es in einigen Sektoren auch größere (und schwere) Wände mit Bohrhaken gibt.
Alles in allem: Hinfahren! Empfehlung!

Anfahrt
Von Karlovy Vary ca. 50 km auf der Landstraße Nr. 6 Richtung Prag bis Petrohrad (liegt direkt an Nr. 6).
Von Plzen ca. 50 km auf der 27 Richtung Most. Zwei km hinter Jesenice nach links noch vier km bis Petrohrad.
Von Most / Chomutov / Teplice ca. 50 km auf der 27 Richtung Plzen. Zwei km nach der großen Kreuzung der 27 mit der 6 rechts nach Petrohrad abbiegen.

Übernachtungsmöglichkeiten
In Jesenice (dem größeren Nachbarort von Petrohrad) gibt es viele Pensionen und Campingplätze. Direkt im Wald in der Nähe von Petrohrad lässt sich aber auch mit oder ohne Zelt schlafen.

Boulderführer
Petr Resch und Jirka Sika: Petrohrad; Taschenbuch, 264 Seiten, komplett farbig; 2009; ISBN 978-80-87241-03-5; erhältlich vor Ort

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