Jugendverein
„Roter Baum“ e.V.
Projekt Ferienfreizeiten & Jugendbildung
Großenhainer Str. 86a (Hinterhaus)
01127 Dresden
Do 15-17 Uhr
Fr 14-16 Uhr
E-Mail (ferienlager at roter-baum.de) (24h)
fon 0351 - 858 27 20
fax 0351 - 858 27 08
(Mo, Mi, Fr: 11-17Uhr
Di, Do: 9-18Uhr)
Roter Baum e.V.
Bank f. Sozialwirtschaft
Konto 35 77 200
BLZ 850 205 00
29. April - 01. Mai
Jugendleiterschulung Juleica G (Teil 1) in Dresden
Mai:
Aktionstag „Ferien für Alle“
02.-05. Juni:
Jugendleiterschulung Juleica G (Teil 2) in Moritzburg
Juni:
Ferienfahrten-Info-Elternabende im Rathaus Dresden
09. Juli:
Ferienfahrten-Angrillen vorm Jugendhaus Dresden
10. Juli - 19. August:
FAHRTEN SOMMERFERIEN
September:
Ferienfahrten-Nachtreffen am Jugendhaus Dresden
September:
Betreuernachtreffen in Oybin
15.-29. Oktober:
Herbstferienfahrten

… finden wir. Trotzdem ist nicht Jedermann und Jederfrau dafür geeignet. Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Verantwortungsgefühl, Engagement und die Bereitschaft zur Teilnahme an Jugendleiterschulungen sind wichtige Voraussetzungen für einen Einsatz bei unserem Verein. Einige häufige Fragen zum Betreuerdasein sind hier aufgelistet.
1. Wie alt muss man bei uns als BetreuerIn sein?
Volljährig, also mindestens 18 Jahre. Wer knapp drunter ist, darf bei uns letztmalig als Teilnehmer mitfahren und sich erholen.
2. Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?
Wichtig ist, dass man sich bereit fühlen muss, Verantwortung für andere (jüngere Menschen) zu übernehmen. Als BetreuerIn kann bei uns auch nur mitfahren, wer an unserer Jugendleiterschulung teilgenommen hat.
3. Wie bewirbt man sich als BetreuerIn?
Wenn ihr ernsthaft überzeugt seid, BetreuerIn werden zu wollen, schickt uns eine E-Mail (ferienlager at roter-baum.de) mit einem Kurzlebenslauf und ein paar Zeilen, warum Ihr bei uns als BetreuerInnen tätig werden wollt. Wir melden uns in den nächsten Tagen.
4. Kann man sich mit Freund oder Freundin bewerben?
Bewerben könnt ihr euch als Paar oder Gruppe. Wir können jedoch nicht versprechen, dass ihr in einem Betreuerteam ins Ferienlager fahrt. Außerdem gibt es in unseren Ferienlagern jede Menge nette Menschen – TeilnehmerInnen und BetreuerInnen, die es lohnt, kennen zu lernen.
5. Verdient man als Betreuer etwas?
BetreuerIn in unseren Ferienlagern zu sein, ist ein Ehrenamt. Ihr investiert eure Zeit, fahrt mit anderen, um die ihr euch kümmern wollt, weg. Ganz umsonst ist euer Engagement aber nicht – neben Spaß und Überraschungen erhaltet ihr eine Aufwandsentschädigung und auf Wunsch eine Praktikumsbescheinigung oder ein Zeugnis für spätere Bewerbungen.
6. Muss ich als BetreuerIn die Kosten für Verpflegung und Übernachtung selbst tragen?
Nein, ihr seid in unserem Auftrag in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen tätig und werdet dafür kostenfrei untergebracht und verpflegt. Auch die anfallenden Programmkosten für Euch im Ferienlager (Eintritte, …) bezahlen wir. Genau wie die Teilnehmer braucht Ihr nur ein wenig Kleingeld, um Euch am Kiosk ein Eis zu holen…
7. Wann beginnt die Tätigkeit als BetreuerIn und wann endet diese?
Vor den Ferien findet bereits ein Elternabend für jedes Ferienlager statt, auf dem sich das Betreuerteam mit dem geplanten Programm vorstellt, Hinweise gibt und Fragen beantwortet. Richtig ernst wird es am Tag der Abfahrt. Alle unsere Ferienlager starten in Dresden oder Berlin und mit Eintreffen der Kinder und Jugendlichen am Treffpunkt beginnt die Betreuungstätigkeit. Die Fahrt in das Ferienlager ist die erste Gelegenheit, die TeilnehmerInnen kennen zu lernen. Die Tätigkeit als BetreuerIn endet, wenn die Teilnehmer am Ende des Ferienlagers nach der Ankunft ihren Eltern übergeben werden bzw. jugendliche Teilnehmer sich verabschiedet haben.
Im September gibt es für TeilnehmerInnen und BetreuerInnen ein Ferienlagernachtreffen im Jugendhaus. Ebenso ein zweitägiges Betreuernachtreffen.
8. Muss man als BetreuerIn eine Erzieherausbildung haben?
Nein, denn Ziel unserer Ferienlager ist nicht die Erziehung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, sondern deren Betreuung und Erholung. Für eine gute Betreuung muss man weder Erzieher noch Sozialpädagoge sein, aber gern mit Heranwachsenden umgehen, Ideen für die Freizeitgestaltung haben, Verantwortungsgefühl besitzen und zuverlässig sein. Pädagogische Erfahrungen sind natürlich trotzdem gern gesehen!
9. Wie viele BetreuerInnen bilden ein Team?
Durchschnittlich werden acht Teilnehmer von einem Erwachsenen betreut. In Ferienlagern für jüngere Kinder oder mit speziellen Angeboten wie Klettern ist der Betreuerschlüssel aber immer etwas großzügiger.
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Erklärung der Mitgliedsorganisationen des Kinder- und Jugendrings Sachsen e.V. zu den Kürzungen in der Jugendverbandsarbeit im Haushaltsjahr 2011 (verabschiedet vom Hauptausschuss des KJRS am 07. April 2011)
„Das Ehrenamt lässt das Herz der Gesellschaft schlagen.“
(Sozialministerin Clauß, August 2010)
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) betont seit Jahren die gesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit – zu Recht. Dennoch hat es sich mit Hilfe eines fragwürdigen Verfahrens Anfang Februar 2011 gegen die Unterstützung einer kontinuierlichen Arbeit entschieden und nahezu die Hälfte der 16 bisher auf Landesebene geförderten Personalstellen bei Jugendverbänden gestrichen. Damit entzieht das SMS Jugendverbänden als bedeutenden Orten der Demokratieerziehung und des Gewinnens, Betreuens und Qualifizierens ehrenamtlich Tätiger wichtige Grundlagen ihres Engagements.
In den von den Kürzungen überdurchschnittlich betroffenen Mitgliedsorganisationen des KJRS engagieren sich über 60.000 vornehmlich junge Menschen jeweils mehr als 50 Stunden im Jahr ehrenamtlich. Die dabei mindestens drei Millionen geleisteten Stunden ergeben eine Wertschöpfung von über 20 Mio. Euro im Jahr. Mit der jetzt erfolgten, unnötigen Streichung von Fachkraftstellen wird dieses ehrenamtliche Potenzial preisgegeben.
Der Versuch, unsere Gesellschaft zu verehrenamtlichen, wird scheitern, weil Ehrenamtliche die Aufgaben fehlenden hauptamtlichen Personals nicht auffangen können.
Der ehrenamtliche Motor unserer Gesellschaft wird ins Stottern geraten.
Die Mitglieder des Kinder- und Jugendrings Sachsen fordern einen ehrlichen und vom Willen zu einer Lösung getragenen Dialog der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung mit den von Personalstellenkürzungen betroffenen Verbänden.
„Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Jugendverbände und Jugendgruppen ist unter Wahrung ihres satzungsgemäßen Eigenlebens nach Maßgabe des § 74 zu fördern.“ (§ 12, Abs. 1 SGB VIII) […] Eine finanzielle Unterstützung der verbandlichen Strukturen auf Landesebene in Bezug auf die personellen und materiellen Ressourcen [wird] als unbedingt notwendig erachtet.“ (Jugendhilfeplanung zu Aufgaben und Leistungen der überörtlichen Jugendverbände und Dachorganisationen im Bereich §§ 11- 14 SGB VIII im Freistaat Sachsen 2010 – 2014, S. 72)
Die 2011 im überörtlichen Bereich vorgenommenen Kürzungen werden nahezu ausschließlich auf Jugendverbände umgelegt. 7 von 16 Stellen werden gestrichen, obwohl gesetzliche Grundlagen für die Jugendarbeit nach § 12 SGB VIII eine spezielle Förderungspflicht formulieren. Die aktuelle Jugendhilfeplanung betont die Bedeutung der Jugendverbandsarbeit für die unmittelbare Teilhabe an gesellschaftlichen und verbandlichen Prozessen und die Sozialisation von Kindern und Jugendliche ausdrücklich.
Die Mitglieder des Kinder- und Jugendrings Sachsen fordern die Rücknahme der Kürzungen im Bereich der Personalkostenförderung bei Jugendverbänden und die Umsetzung der in der Jugendhilfeplanung beschriebenen Priorisierung der strukturellen Förderung.
„Die Wirkung außerschulischer Jugendbildung in der Jugendverbandsarbeit entfaltet sich über ihre Mitgliederstrukturen.“ (ebd.,S. 83) „Ihre Arbeit ist auf Dauer angelegt und in der Regel auf die eigenen Mitglieder ausgerichtet […].“ (§ 12 Abs. 2, Satz 2 SGB VIII)
Grundlage der Kürzungen waren eine fachlich äußerst umstrittene Matrix sowie die vom zuständigen Ministerium verfassten jugendhilfeplanerischen Stellungnahmen. Darin war u. a. zu lesen, dass „vor dem Hintergrund des verbandseigenen Wertekontextes des Trägers eine Reihe von Bildungsleistungen ihre Wirkung in erster Linie innerverbandlich entfalten.“ Verbände seien damit nur bedingt geeignet, die „Bildungsziele im Sinne der Schwerpunktsetzung der Obersten Landesjugendbehörde generalistisch umzusetzen.“ Diese Aussagen sind fachlich falsch und rechtlich nicht haltbar.
„Die öffentliche Jugendhilfe soll mit der freien Jugendhilfe zum Wohl junger Menschen und ihrer Familien partnerschaftlich zusammenarbeiten. […] Sie soll die freie Jugendhilfe nach Maßgabe dieses Buches fördern und dabei die verschiedenen Formen der Selbsthilfe stärken.“ (Auszüge aus § 4 SGB VIII)
Der Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. fordert seit Anfang 2010 Offenheit und Transparenz im Verfahren sowie einen vertrauensvollen Umgang miteinander. Mitte Februar 2011 erfahren sieben seiner Mitglieder lediglich per Bescheid, dass ihre Personalstelle rückwirkend zum 1.1.2011 gestrichen ist.
Dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) fehlt der politische Wille, seiner gesetzlichen Verantwortung als Oberste Landesjugendbehörde gerecht zu werden. Es fehlt jeder politische Widerstand gegen die rein fiskalische Betrachtungsweise und die mit 30% unverhältnismäßig hohe Kürzung eines Bereiches, der Kinder und Jugendliche auf ihre gesellschaftliche Verantwortung vorbereiten hilft und sie zu ehrenamtlichem Engagement anregt.
Die Mitglieder des Kinder- und Jugendrings Sachsen fordern die Entwicklung förderlicher, verlässlicher und planbarer Förderverfahren, die Raum für die Organisations- und Personalentwicklung, aber auch die Schaffung von Übergängen in Vereinen und Verbänden ermöglichen.
Der Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. bietet für die notwendige Auseinandersetzung über die Gestaltung einer zukunftsfähigen und belastbaren sächsischen Jugendhilfelandschaft erneut seine Kraft und Kompetenz als Netzwerk ausdrücklich an.
Mitglieder des KJRS:
Adventjugend Sächsische Vereinigung, Aktion Jugendschutz Sachsen e.V., Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Sachsen e.V. - Landesjugend Sachsen, Bläserjugend im Sächsischen Blasmusikverband e.V., BUNDjugend Sachsen e.V., Courage-Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V., CVJM Landesverband Sachsen e.V., Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Sachsen e.V. - Jugendrotkreuz, DGB-Jugend Sachsen, djo – Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V., Evangelische Jugend Sachsen, Evangelisch-methodistische Kirche - Kinder- und Jugendwerk Ost, Gemeindejugendwerk Sachsen, Johanniter-Jugend Sachsen, Jugend der DLRG Landesverband Sachsen, Jugend des Deutschen Alpenvereins - Landesgeschäftsstelle Sachsen e.V., Jugendfeuerwehr Sachsen, Jugendring Plauen e.V., Jugendring Sächsische Schweiz - Osterzgebirge e.V., Jugendring Westerzgebirge e.V., Jugendverband Roter Baum Sachsen e.V., KINDERVEREINIGUNG Sachsen e.V., Kinder- u. Jugendring Landkreis Leipzig e.V., Kreisjugendring Meißen e.V., Kreisjugendring Mittelsachsen e.V., Kreisjugendring Erzgebirge e.V., LAGS Landesarbeitsgemeinschaft Katholischer Jugend im Freistaat Sachsen, LAG Mädchen und junge Frauen e.V.
Landesjugendwerk des Bundes Freikirchlicher - Pfingstgemeinden KdöR, Naturfreundejugend Sachsen, Naturschutzjugend Sachsen e.V., Ring deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände - AG Sachsen e.V., Sächsische Landjugend e.V., Sächsischer Jugendverband EC (SJV - EC), SJD - Die Falken Landesverband Sachsen, Stadtjugendring Dresden e.V., Stadtjugendring Leipzig e.V., THW-Jugend e.V., Vogtlandkreisjugendring e.V.